2016-04-21

dikasse GDPdU konform

Der Countdown läuft

 

Bis 2017 müssen Kassensysteme den erheblich verschärften Anforderungen des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) ensprechen.

 

Welche sind dies?

 

Bereits mit dem Schreiben vom 26.11.2010 nahm das BMF Stellung zur "Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften". Danach müssen alle steuerlich relevanten Einzeldaten unveränderbar und vollständig aufbewahrt werden. Eine Verdichtung ist ebenso unzulässig, wie eine Aufbewahrung ausschließlich in ausgedruckter Form.

 

Was heißt GoBS/GDPdU?

 

Nach der im BMF-Schreiben vertretenen Auffassung müssen die erstellten digitalen Unterlagen seit dem 01.01.2002 neben den "Grundsätzen ordnungsgemäßer DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS)" auch den "Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)" entsprechen. Danach müssen die digitalen Unterlagen und die Strukturinformationen in einem auswertbaren Datenformat vorliegen und mindestens 10 Jahre archiviert werden.

 

Was ist zu tun?

 

Bitte beachten Sie! Steuerpflichtige müssen nun überprüfen, ob das von ihnen eingesetzte Gerät den erhöhten Anforderungen genügt. Ist das nicht oder nicht vollständig der Fall, wird es zunächst nicht beanstandet, wenn das Registriergerät längstens bis zum 31.12.2016 weiterhin im Betrieb genutzt wird. Hier sollte also dringend der Austausch veralteter Kassen in Angriff genommen werden. Entsprechen die Kassen nicht mehr den Anforderungen der Finanzverwaltung, drohen Schätzungen. Handeln Sie also schnell!

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