Digitaler Kassenbon für den Getränkeeinzelhandel

Ohne Drittanbieter – ohne App

Das Resultat der Belegausgabepflicht ab seit dem 01.01.2020: 2 Millionen Kilometer zusätzliches Bonpapier im deutschen Handel – das entspricht rund 125 000 Tonnen Holz pro Jahr!  

Das sind die Zahlen, die uns seit Inkrafttreten der Bonausgabepflicht am 01.01.2020 in allen Medien bis heute begleiten. Neben dem Holz sind es vor allem die genverändernden Substanzen (Bisphenol A) die das Gesamtproblem noch unterstreichen.

Neben den Umweltschänden, sind es natürlich auch die Kosten, die die Händler belasten. Im Getränkeeinzelhandel rechnen wir mit knapp unter 20,- € pro Filiale/pro Monat – rein für das Bonpapier (ohne Beschaffung, Logistik und Entsorgung).

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für einen digitalen Kassenbon sind gegeben. Im Schreiben des Bundesministerium für Finanzen (BMF) vom 17.06.2019 ist festgehalten, dass ein Kassenbon auch in elektronischer Form (elektronischer Kassenbon) zur Verfügung gestellt werden kann. Die elektronische Bereitstellung bedarf dabei keiner besonderen Zustimmung des Kunden. Vorgabe ist, dass die Ausgabe in einem standardisierten Datenformat (z.B. PDF) und mit einer für den Kunden kostenfreien Standardsoftware erfolgt. Darüber hinaus muss die Ausgabe des digitalen Kassenbelegs unmittelbar im zeitlichen Zusammenhang mit der Beendigung des Kassiervorgangs erfolgen. Am 28.05.2020 hat das BMF noch einmal konkretisiert, dass die Zustimmung des Kunden zu einer digitalen Ausstellung des Kassenbon konkludent erfolgen kann. All dies zeigt, dass Seitens des Gesetzgebers eine digitale Lösung, des ökologischen und ökonomischen Problems, wohl gewünscht ist.

Die dicomputer GmbH hat sich seit Ende des Jahres 2019 mit einer Lösung zum beschriebenen Problem befasst und den Markt von möglichen Anbietern einer Lösung beobachtet. Leider hat bis heute kein Anbieter eine relevante Verbreitung erreicht. Dies hat vor allem damit zu tun, dass die großen Einzelhändler eigene Lösungen implementiert haben.

Wo genau liegen die Probleme bei den bestehenden Lösungen:

  • Oftmals muss durch den Kunden eine App des Anbieters installiert werden. Alleine diese Hürde ist schon sehr hoch, wenn nicht eine relevante Anzahl von Einzelhändlern über diese App die Möglichkeit zum Empfang des digitales Kassenbons anbietet.
  • muss durch den Einzelhändler zusätzliche Hardware beschafft werden
  • Die Kosten für angebotene Lösung sind zum Teil extrem hoch

dicomputer bietet nun die erste Lösung für die Getränkebranche bzw. den Getränkeeinzelhandel an. Die Kassenbons werden standardmäßig nicht mehr gedruckt, sondern digitalisiert (PDF) auf einer Cloudplattform bereitgestellt. Es wird ein eindeutiger Link erzeugt, der auf dem Kundendisplay als zweidimensionaler Barcode (QR-Code) für den Kunden dargestellt wird. Der Kunde kann nun, ohne eine App, den QR-Code mit der Kamera seines Smartphones erfassen. Der Link verweist ihn im Browser des Smartphones auf das PDF-Dokument, welches direkt heruntergeladen werden kann.

dicomputer beachtet natürlich den Datenschutz gemäß DSGVO. Es werden standardmäßig vorerst ausschließlich anonyme Bons, die den Hauptteil der täglichen Belege ausmachen, digital zur Verfügung gestellt. Personifizierte Belege werden weiterhin über den Drucker ausgegeben.

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