dicomputer unterstützt wissenschaftliches Schulprojekt – großes Lob für außerschulisches Engagement der teilnehmenden Schüler

Am 05.10.2021 fand im Olper Kreishaus die Abschlussveranstaltung des Projekts MINT-Pro²Digi statt, welches wir als Kooperationspartner begleiten durften. Dieses Projekt stellt ein außerschulisches Lernangebot zur Förderung von Jugendlichen aller Schulformen mit Interesse an MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) dar. Eine Neuauflage ist für das Jahr 2022 bereits geplant, an der wir, die dicomputer GmbH, erneut teilnehmen werden.

Im Mittelpunkt des Projekts stehen interessierte Schüler aller weiterführenden Schulungsformen, die sich mit unternehmerischen Problemstellungen in den Bereichen Modellbildung, Optimierungen, Big Data, Produktdesign u.v.m. im Zeitraum von 6 Monaten auseinandersetzen. Sie sollen an diesen Herausforderungen wachsen und einen Einblick in den Arbeitsalltag der Firmen erlangen.
Die Universität Siegen stellt hierbei sogenannte „solver hubs“ – Räumlichkeiten, in denen die einzelnen Projektgruppen an einer Problemlösung arbeiten können – zur Verfügung. Außerdem fungiert sie über die gesamte Projektlaufzeit als Konnektor zwischen den Schülern („problem solver“) und den Unternehmen.

Bei der Eröffnungsveranstaltung im Frühjahr 2021 konnten sich die Unternehmen via „Speed-Dating“ den interessierten Schülern vorstellen und ihre Problemstellungen präsentieren. Im Anschluss daran haben die Schüler eine Prioritätenreihenfolge für sich festgelegt, anhand derer die Zuteilung für die einzelnen Projekte nach einem Auswahlverfahren festgelegt wurde.

Unser Auszubildender Michael Warmuth hat das Projekt hinsichtlich unserer Problemstellung „Best-Price-Berechnung“ betreut. Ziel war die Erweiterung eines Bestpreisprinzips bei der Rabattfindung. Hierbei wird über einen Algorithmus, welcher im Hintergrund läuft, der bestmögliche (sprich: günstigste) Preis unter Berücksichtigung aller aktuellen Rabatte für den Kunden ermittelt.  Kundenbeschwerden aufgrund von falscher Warenkorbbepreisung sollen somit vermieden werden.

Letztlich können wir sagen, dass das Projekt eine gelungene Möglichkeit zur Vernetzung mit jungen und interessierten Schülern darstellt. Neben dem Auseinandersetzen mit Problemstellungen der Unternehmen bietet es den Schülern die Möglichkeit, tiefer in Arbeitsvorgänge eines mittelständischen Unternehmens einzutauchen und so erste Eindrücke aus der Arbeitswelt zu sammeln.

Wir freuen uns schon auf die zweite Runde von MINT-Pro²Digi im nächsten Jahr.